DDR - Seite 1

31 Sprüche und Zitate

Die Zahl der Plätze in Kindergärten und Schulhorten nahm weiter zu, so daß jetzt jeder Wunsch nach einem Platz berücksichtigt werden kann.

Günter Schabowski

Es geht nicht um neue Tapeten, wir wollen eine neue Partei.

Gregor Gysi

Das Volk der DDR, alle seine Parteien, politischen und sozialen Bewegungen, stehen heute vor der Entscheidungssituation, welchen Weg soll die DDR gehen.

Gregor Gysi

Wir brauchen einen vollständigen Bruch mit dem gescheiterten stalinistischen, das heißt administrativ zentralistischen Sozialismus in unserem Land.

Gregor Gysi

Ich weiß noch, einmal lief auf DT64 ein Interview mit Margot Honecker. Und direkt darauf, kommentarlos, spielte man mein Lied. Wir brauchen keine Lügen mehr, das war wie die Faust aufs Auge. Eine irre Zeit.

Frank Schöbel

Jesus wurde durch Frieden ersetzt. Jesus gab s nicht bei unseren Genossen. Da dachte ich: Neee, so eine Platte willst du nicht.

Frank Schöbel

Wir waren wirklich ein Traumpaar: Die Optik stimmte, die Stimmen passten zusammen. Viele Menschen haben eine Sehnsucht nach heiler Welt. Wir haben sie verkörpert.

Chris Doerk

Ich bin gegenwärtig mit einer Langspielplatte für Kinder beschäftigt, die im nächsten Jahr erscheinen soll. Im Mai, hoffe ich, wird die Platte ganz sicher da sein. Also - mein heimlicher Beitrag zum Parteitag.

Frank Schöbel

Ich muß sagen daß die Unterhaltungskunst in Verbindung mit der FDJ immer dann gut war oder daß ihre Ergebnisse über das Übliche hinausgingen, wenn besondere gesellschaftliche Ereignisse bevorstanden.

Frank Schöbel

Wenn man sich anschickt, auf eine große Reise zu gehen, ist es gut, das Gefühl mitzunehmen: Zu Hause, in meiner Republik, ist Wichtiges für den Frieden getan worden.

Chris Doerk

Die Menschen wußten: Der ist nicht verbogen, nicht festgelegt, nicht eingemeindet. Ich war ein großes Kapital für die DDR, weil ich ein Unikat bin.

Manfred Krug

Man kann nicht Intelligenz erziehen und einen, nein: den wichtigsten Teil von Intelligenz quasi herausoperieren: die Fähigkeit zur Kritik. Das klappt nicht.

Manfred Krug

Viele sind ja nur wegen glitzernder, lockender Vorteile gegangen, gingen wohl umgekehrt auch in den Osten, wäre es da besser.

Manfred Krug

Ich begrüßte die Mauer. Nun würde es wirtschaftlich aufwärts gehen, also auch mit dem, wie soll ich sagen staatlichen Selbstbewußtsein, also auch mit Liberalität und Freizügigkeit.

Manfred Krug

Bei der DEFA hatte ich ein Monatsfixum von DM 3000 brutto. Ich habe gut gelebt, ein großes und sehr gastliches Haus geführt, mehr nicht.

Manfred Krug

Stargagen in der DDR sind wesentlich geringer als hier. Dort gibt es keine Schauspieler im Elend, aber auch keine sehr reichen.

Manfred Krug

Ich wurde in der DDR von vielen "Minchen" genannt. Aber ich war inzwischen 60, und irgendwann hat sich s ausgeminchent.

Armin Mueller Stahl

Es gab tatsächlich eine große Arroganz vonseiten der Schriftsteller. Sie waren diejenigen, die im Westen veröffentlicht wurden, wenn sie laut gegen die DDR protestierten. Die guckten auf uns Gaukler herab.

Armin Mueller Stahl

Ich hielt es nicht für wichtig, was die Lehrer mir beibringen wollten: Standbein, Spielbein ... Ich wollte psychologische Rollen spielen, und die wollten Arbeitertypen haben.

Armin Mueller Stahl

Die Dinge, die mich wirklich in der DDR hielten, waren meine Arbeit am Theater, meine Arbeit beim Film und auch die Freundschaften.

Armin Mueller Stahl

Wir waren immer für Gespräche mit Andersdenkenden.

Erich Honecker

Meines Erachtens ist es ein großer Irrtum anzunehmen das diejenigen, die in Leipzig Sprechchöre machten, den Umschwung in der Deutsche Demokratischen Republik herbeigeführt haben.

Erich Honecker

Meine Heimat ist Jugoslawien, in der DDR bin ich zu Hause.

Gojko Mitic

Es gab in der DDR keine Stars. Ein Kollektiv konnte ein Star sein, aber ein Einzelner nicht.

Gojko Mitic

Ich würde mich in der DDR darum bemühen, auf die Probleme der Menschen einzugehen, die mir zuhören, auf ihre Sorgen und Ängste, auf ihre Nöte.

Oskar Lafontaine

Ich kenne keine Partei und auch keine Stimme in der Öffentlichkeit, die auf die Entwicklung in der DDR vorbereitet war.

Oskar Lafontaine

Ich bin stolz, daß die DDR meine Wahlheimat ist. Vielen, vielen Dank.

Dean Reed

Unser Arbeiter-und-Bauern-Staat ist Westdeutschland eine ganze historische Epoche voraus.

Walter Ulbricht

Mehr und mehr besinnen sich die Menschen darauf, was sie in der DDR gehabt haben.

Margot Honecker

Wir stehen an einer Grenze, die zum Symbol des Friedens wurde, der Oder-Neiße-Friedensgrenze.

Siegfried Sommer

Wir sind damit einverstanden, daß viele Abgeordnete verlangen, den Formalismus aus unserem Hause zu verbannen und den Marxschen Grundsatz zu respektieren, daß unser Parlament ein im Interesse des Volkes arbeitendes Gremium des Volkes ist.

Egon Krenz
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